Konzepte der Akupunktur

 

 Die Akupunktur (Lat.: acus = Nadel, punctio = das Stechen), ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).

 

Sie verbindet in pragmatischer Hinsicht drei Verfahren:

       Einstechen von Nadeln in die Akupunkturpunkte

       Erwärmen der Punkte (Moxibustion)

       Massage der Punkte (Akupressur)

 

Durch Einstiche mit Nadeln an genau festgelegten Punkten der Haut können Störungen im Körperinneren beseitigt oder gelindert werden. Diese Akupunkturpunkte liegen alle auf Leitlinien, die man als Meridiane bezeichnet. In ihnen kreist nach altchinesischer Auffassung die sogenannte Lebensenergie mit ihren Anteilen YIN und YANG.

 

Diese beiden lebenserhaltenden Kräfte sind im Körper gleichzeitig, jedoch als Gegenpole, wirksam. Ihr völliges Gleichgewicht im Organismus stellt den idealen Gesundheitszustand dar. Ein Ungleichgewicht führt auf Dauer zu Krankheit.

 

In der Akupunktur werden rund 400 Akupunkturpunkte maßgeblich benutzt. Nach Meinung vieler Vertreter der traditionellen chinesischen Medizin wird durch das Einstechen der Nadeln der Fluss des Qi (Lebensenergie) beeinflusst.

 

Die Akupunktur gehört nach diesem Verständnis zu den Umsteuerungs- und Regulationstherapien. Die Reizung von Akupunkturpunkten ist wohl die älteste und am weitesten verbreitete Heilmethode der Welt.

Noch älter als die Akupunktur ist die Akupressur. Hier werden die Punkte mit Hilfe der Fingerkuppen oder auch mit Hilfe von Werkzeugen massiert, weshalb die Akupressur auch als eine nicht-invasive Form der Akupunktur betrachtet werden kann.

 

In meiner Praxis werden Akupressur und Akupunktur ergänzend zur chiropraktischen Behandlung eingesetzt.

 

Akupunktur